Belp Music Festival

baeup.ch

February 27, 2020

Belp Music Festival: Klassik auf höchstem Niveau im Schloss

10. Februar 2020 | Tom Mayer

Am Samstag, 15. Februar, findet das erste Konzert einer Klassik-Serie statt, die Belp in der nächsten Zeit bereichern soll. Initiant ist der Belper Alexander Kaganovsky.

Kaganovsky ist seit 20 Jahren der erste Cellist des Berner Symphonieorchesters. In Kiev (Ukraine) geboren, hat er u.a. in Tel Aviv (Israel) studiert und war in diversen Orchestern weltweit, an Festivals oder in Meisterkursen engagiert. Alexander Kaganovsky und seine Frau Ella – sie ist Pianistin, Chorleiterin und Opernsängerin – wohnen schon seit langem in Belp. Mit dem neuen Projekt «Belp Music Festival» möchten sie in die Entwicklung des kulturellen und musikalischen Lebens von Belp investieren. «Wir möchten Belp zu einem Treffpunkt für Kenner der klassischen Musik machen», so schreiben sie in einer Medienmitteilung.

Der Verein «Belper Musikfestival», den Kaganovskys dazu gegründet haben, soll Kammermusik, Kinderkonzerte, Vorträge, internationale Mesiterklassen und Workshops zur Vorbereitung auf Orchester-Aufnahmeprüfungen enthalten. Sie möchten damit «ganz allgemein zur Steigerung des musikalischen Niveaus der jungen Musiker und Musikerinnen» beitragen.

Der Auftakt gibt einen Vorgeschmack auf den neuen Musikgenuss in Belp. Es ist eine Konzertreihe mit dem Namen «Die Magischen Saiten». Das Projekt steht unter dem Patronat des Gemeindepräsidenten (und Cellisten) Benjamin Marti, der auch die Eröffnungsrede halten wird.

Eröffnungskonzert
Samstag, 15. Februar 2020, 19.30 Uhr
Festsaal Schloss Belp
Eintritt frei, Kollekte, mit anschliessendem Apéro

F. Mendelssohn: Lied ohne Worte, op.109
D. Popper: Ungarische Rapsodie, op.68

A. Kaganovsky, Cello
A. Kiladze, Klavier

W. A. Mozart: Divertimento für Streichtrio, K.563, Andante
D. Guerchovitch, Geige
J. Malkova, Bratsche
A. Kaganovsky, Cello

F. Chopin: Polonaise As-dur, op. 53
A. Kiladze, Klavier

L. v. Beethoven: Klaviertrio, «Geister Trio», op.70,1
D. Guerchovitch, Geige
A. Kaganovsky, Cello
A. Kiladze, Klavier

«Bern Cello Quartett»
A. Kaganovsky – V. Verstiuc – P. Iorova – B. Gorgojo

W. A. Mozart: Sinfonia zu Le nozze di Figaro, Arr. J.S.
Johann Strauss Sohn
Josef Strauss, Pizzicato-Polka, Arr. S. van Eck
D. Popper, Polonaise de Concert, Arr. S. van Eck


Mitte März kommt dann schon der nächste Leckerbissen:

Streichtrio
Mittwoch, 18. März 2020, 19.30 Uhr
Festsaal Schloss Belp

Ein Streichtrio spielt Mozart (Divertimento für Streichtrio) und Beethoven (Es-Dur op.3).
Es spielen die Solisten des Berner Symphonieorchesters David Guerchovitch (Geige), Julia Malkova (Bratsche) und Alexander Kaganovsky (Cello).

belpmusicfestival.com

David Guerchovitch

David Guerchovitch kommt aus einer Familie, die aus mehreren Generationen von Geigern besteht. Im Alter von drei Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht von seinen Eltern.

Er studierte im Anschluss bei Pavel Vernikov in Italien, Ana Chumachenco in Deutschland und Maxim Vengerov in der Schweiz. Er gewann sowohl bei Solowettbewerben («Andréa Postacchini», Italien und «Klöster Schöntal», Deutschland) als auch im Bereich Kammermusik diverse Preise (1. Preis des «Gianni Bergagmo Classic Music Award», 3. Preis bei «International Mozart Competition», Spezialpreis beim «Wigmore Hall String Quartet Competition»). Er war seit 2015 bis 2018 Stimmführer 2.  Violine beim Luzerner Symphonieorchesters, dem Residenz Orchester des KKL.

Seit 2018 ist er Zweiter Konzertmeister des Berner Symphonieorchesters.

Gemeinsam mit seinem Bruder Slava Guerchovitch und Jonas Vischi, er gründet das Trio Pilatus, das regelmäßig in der Schweiz und im Ausland auftrittst, und ist Teilnehmer bei verschiedenen Kammermusikfestivals

Julia Malkova

Julia Malkova, geboren 1976 in St.Petersburg, Russland, besuchte zuerst die dortige Musikschule von 1982 bis 1990 und erhielt Geigenunterricht, bevor sie von 1991 bis 1995 ihr Studium am St, Petersburger Rimsky-Korsakov Musik College mit Hauptfach
Bratsche bei Prof. Elena Panfilova fortsetze. Dort schloss sie 2001 bei Professor Vladimir
Stopichev im Hauptfach Bratsche, Kammermusik und Musikpädagogik mit Auszeichnung ab.

Von 1993 bis 1994 war sie Tuttibratscherin und von 1994 bis 1999 Solobratschistin im Orchester des Mariinsky - Theaters (Kirov-Theater) unter der Leitung von Valery Gergiev. 1999-2007 war sie Solobratschistin des Madrider Symphonieorchester (Teatro Real) unter der Leitung von Garcia Navarro und Jesus Lopez Cobos und ebenfalls in Spanien von 2007 bis 2009. 

Solobratschistin im Symphonieorchester von Radio Television Espanola unter der Leitung von Adrian Leaper, seit 2009 war sie als Solobratschistin des Orqestra de La Comunidad Valenciana in "Palau de les Arts Reina Sofia" (Valencia ,Spanien) unter der Leitung des Musikdirektors Maestro Lorin Maazel und dem Präsidenten des Festivals Mediterraneo Valencia Zubin Mehta engagiert.
Seit 2012 ist Malkova Solobratschistin des Berner Symphonieorchester.

Alexander Kaganovsky

Der Solocellist BSO Alexander Kaganovsky wurde in Kiew, Ukraine geboren und erhielt seinen ersten Musikunterricht mit 5 Jahren. Bereits wenige Jahre später trat er als Solist auf und gewann mit 16 Jahren den Musik-Wettbewerb der Republik Ukraine. Nach seiner Emigration nach Israel studierte Alexander Kaganovsky in der «Rubin» Musikakademie in Tel Aviv bei Professor Uzi Wiesel. 

Er gewann den ersten Preis am Akademiewettbewerb sowie 1985 den ersten Preis an der «Israel Broadcasting Authority Competition». Seither ist er Mitglied des renommierten «Israel String Quartet». Kaganovsky trat an folgenden Festivals auf: «Klangbogen» in Wien, «Catania-Festival» in Sizilien, «Ceske Krumlov Festival» in der Tschechischen Republik, «Novosibirsk-Festival» in Russland, Kartago Festival (Tunis) sowie an zahlreichen weiteren Festivals in Israel. Er trat mit allen bekannten israelischen Orchestern, vor allem mit dem Israel Philharmonic Orchestra, als Solist auf und gab Rezitale und Soloauftritte in folgenden Ländern: Deutschland, Österreich, Holland, Tschechische Republik, Polen, Kroatien, Russland, ltalien, Luxemburg. Belgien, Frankreich, Japan, USA und Südamerika. Seit September 2000 ist Kaganovsky erster Solocellist des Berner Symphonieorchesters. 

Alexander Kaganovsky unterrichtete in Meisterklassen in International Music Academy and Festival Cremona (Italy), Moscow Spivakov Festival and Masterclass (Russia), International Festival and Masterclass Moulin D'Ande ( France), Rolandseck (D) und an der UNESCO-Meisterklasse unter der Gesamtleitung von Yehudi Menuhin. 

Alexander Kaganovsky spielte als Solist mit vielen bekannten Dirigenten, u.a. mit Gary Bertini, Rudolf Barshai, Dmitri Kitayenko, Hughes Wolf, David Robertson, Mario Venzago, Nathan Rachlin, Andrey Boreyko, Mendi Rodan, Arnold Katz, Ernst Bour, Stanley Sperber, Shalom R.Riklis, Ion Marin, Christoph König, Avner Biron, Charles Growys, Simjon Friedmann, Pavel Gershtein, Igor Lerman, Benjamin Yusupov und Vahan Mardirossian. Einige zeitgenössische Stücke wurden eigens für ihn komponiert. Er machte zahlreiche Radio-, Fernsehproduktionen und spielte einige CDs ein. Seit 1998 lebt er in der Schweiz.
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